Ich sehe wohl, dass die Wahrheit in Toulouse dieselbe ist wie in Paris.
Je vois bien que la vérité est la même à Toulouse et à Paris.
Pascal beginnt freudig: Er und Fermat sind sich bei der Würfelaufgabe einig. Dann legt er ihm ein weiteres Problem vor. Zwei Spieler spielen auf drei gewonnene Spiele, jeder hat 32 Pistolen (Goldmünzen) gesetzt, zusammen 64. Das Spiel wird abgebrochen. Je nachdem, wie weit sie gekommen sind, ergibt sich einer von drei Fällen.
- Spiel auf drei Siegejeder setzte 32 Pistolen, zusammen 64
- 1.2 : 1Pascal fehlt noch 1 Sieg, Fermat 248 : 16
- 2.2 : 0Pascal fehlt noch 1 Sieg, Fermat 356 : 8
- 3.1 : 0Pascal fehlen noch 2 Siege, Fermat 344 : 20
Hier spielen Pascal und Fermat die beiden Spieler selbst; in den Briefen haben die Spieler keine Namen. Jedes Szenario baut auf dem Ergebnis des vorigen auf.
1. Szenario 2 : 1
- Stand 2 : 1nächstes Spiel
- ½Treffer! Nimmt alle 64
- ½Stand 2 : 2, gleiche Chancen
- ½nimmt 64
- ½nimmt 64
Gewinnt Pascal, ist es vorbei, und er nimmt alle 64. Gewinnt Fermat, steht es 2 : 2, und das Glück ist ausgeglichen. Pascal sind also 32 Pistolen sicher, und um die übrigen 32 wird mit gleichen Chancen gespielt.
Chancen ¾ : ¼, also 48 : 16
2. Szenario 2 : 0
- Stand 2 : 0nächstes Spiel
- ½nimmt alle 64
- ½Stand 2 : 1, siehe Szenario 1: Pascal stehen 48 zu
Pascal hat 48 sicher, denn selbst wenn er das nächste Spiel verlöre, landete er im Szenario 2 : 1. Um die übrigen 16 ist das Glück ausgeglichen.
56 : 8, denn ½ · 64 + ½ · 48 = 56
3. Szenario 1 : 0
- Stand 1 : 0nächstes Spiel
- ½Stand 2 : 0, siehe Szenario 2: Pascal stehen 56 zu
- ½Stand 1 : 1, gleiche Chancen: Pascal stehen 32 zu
Pascal hat 32 sicher. Um die Differenz 56 − 32 = 24 wird mit gleichen Chancen gespielt, das macht 12.
44 : 20, denn ½ · 56 + ½ · 32 = 44